Mobile Tagging

Idee und Realisierung

Prof. Dr. Rolf Assfalg
Fon: 07321 2722-312
Fax: 07321 2722-319
Mobil: 0171 6934019
Raum: 214, Marienstraße 20
assfalg@dhbw-heidenheim.de

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Neuere Smartphones wie iPhone, Android, etc.:

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Nokia N-Series:

Bei Nokia N91, -N93, -N95, -N98 usf. sind 2D-Barcodereader bereits vorinstalliert vorhanden.

 

 

 

Mobile Tagging - reale und virtuelle Welt verbinden...

Der Begriff Mobile-Tagging (Tagging= engl. für identifizieren) beschreibt den Vorgang, bei dem mit Hilfe einer Kamera eines mobilen Endgerätes ein 1-D- bzw. 2-D-Barcode ausgelesen wird. In den Codes können zwar verschiedenste Datenformate gespeichert werden, allerdings wird aus Platzgründen beim Mobile-Tagging häufig eine Internetadresse (URL) verschlüsselt, auf die man nach der Decodierung direkt über den Handy-Browser weitergeleitet wird. In der Regel sind Tags Verweise aber keine Datenträger. Durch das Prinzip der Physical World Connection kann der Anwender, beispielsweise durch das Taggen eines Codes auf Zeitungsinseraten, Flyern, Visitenkarten, Türschildern oder Plakaten, sofort auf ergänzende Informationen im Internet zugreifen. Internet-Flatrates oder mindestens WLAN-Zugang für mobile Geräte sind hierbei aber obligatorisch.

 

Testen Sie hier das Prinzip

Für das Scannen benötigen Sie ein Programm, das Sie zunächst auf Ihrem Handy installieren müssen. Rechts nebenstehend finden Sie hierzu Näheres.

  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.dhbw-heidenheim.de

 

Die auf den Personenseiten wie z.B. http://www.dhbw-heidenheim.de/home/as vorhandenen QR-Tags, führen auf elektronische Visitenkarten, die Kontaktdaten im VCF-Format enthalten. Diese lassen sich auf Smartphones durch einscannen bequem in deren Kontaktliste speichern.

 

Mobile Tagging - Anwendungen und Perspektiven

Hintergrund und übergeordnete Zielsetzung aller Anwendungen ist die Vision der Medienkonvergenz. Das Mobile-Tagging verbindet somit statische Informationsträger mit dem Internet. Es ist davon auszugehen, dass sich die Märkte für Mobile-Tagging in hierzulande in absehbarer Zeit ähnlich dem japanischen Pendant entwickeln werden.

Commercial-Tagging

Unter Commercial-Tagging versteht man den Einsatz von mehrdimensionalen Barcodes mit dem besonderen Fokus auf Mobile Marketing und Advertising. Darunter fallen das Angebot von Zusatzinformationen (Bsp: Angaben zu Nährwerten auf Nahrungsmitteln), Direktdownloads (Bsp.: Bedienungsanleitungen, kostenlose Klingeltöne, Videos und Handyspiele) und die direkte Weiterleitung auf die Webseite eines Unternehmens.

Public-Tagging

Beim Public-Tagging werden Barcodes dazu verwendet öffentliche Informationsträger mit zusätzlichen Informationen zu versehen. Diese beinhalten Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten wie Gebäuden,  Einrichtungen oder Museumsexponaten. Aber auch Wegbeschreibungen, Fahrplanauskünfte, Kundenrezensionen oder andere gemeinnützige Hinweise kommen in Frage.

Private-Tagging

Beim Private-Tagging stehen persönliche Motive im Vordergrund. Neben der Verlinkung von Blogs und Profilen, kann beispielsweise an Ort und Stelle (Beispiel: Barcode auf Automobilen) mit dem Handy auf Ebay-Auktionen zugegriffen werden. Darüber hinaus ermöglichen 2-D-Codes auf gedruckten Visitenkarten das automatische Speichern von Kontaktdaten im Adressbuch des Mobiltelefones. (S.o.) Neben dem höheren Benutzerkomfort ergeben sich beim Private-Tagging zudem völlig neuartige Möglichkeiten der Selbstdarstellung.


 
 27.08.2016 
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Letzte Änderung: 09.11.2012, 16:55