BWL - Industrie

Studiengangsleiter

Prof. Dr. Peter Hofweber
Fon: 07321 2722-251
Fax: 07321 2722-259
Raum: 307, Marienstraße 20
hofweber@dhbw-heidenheim.de

Prof. Dr. Gerald Schenk
Fon: 07321 2722-252
Fax: 07321 2722-259
Raum: 309, Marienstrasse 20
schenk@dhbw-heidenheim.de

Professurvertretung:

Dr.  Hanifa Jusic
Fon: 07321 2722-262
Fax: 07321 2722-259
Raum: 311, Marienstraße 20
jusic@dhbw-heidenheim.de

Professoren

Prof. Dr. Carsten Hebestreit
Fon: 07321 2722-254
Fax: 07321 2722-259
Raum: 308, Marienstraße 20
hebestreit@dhbw-heidenheim.de

Prof. Dr. Rüdiger Przybilla
Fon: 07321 2722-263
Fax: 07321 2722-259
Raum: 308, Marienstraße 20
przybilla@dhbw-heidenheim.de

Prof. Dr. Manuela Thurm
Fon: 07321 2722-236
Fax: 07321 2722-239
Raum: 511, Marienstraße 20
thurm@dhbw-heidenheim.de

Prof. Dr. Wolfgang Winter
Fon: 07321 2722-237
Fax: 07321 2722-239
Raum: 316, Marienstraße 20
winter@dhbw-heidenheim.de

Sekretariat

Tatjana Schweier
Fon: 07321 2722-256
Fax: 07321 2722-259
Raum: 310, Marienstraße 20
schweier@dhbw-heidenheim.de

Birgit Pijarowski
Fon: 07321 2722-255
Fax: 07321 2722-259
Raum: 310, Marienstraße 20
pijarowski@dhbw-heidenheim.de

    Industrie 4.0

     

     Studienangebote » Bachelor / Wirtschaft » BWL - Industrie » 

    Studiengang BWL-Industrie

    Studieninhalte

    In den Funktionsbereichen Finanz- und Rechnungswesen / Controlling, Marketing, Personalwirtschaft, Organisation/Datenverarbeitung, Material- und Fertigungswirtschaft sowie in Spezialgebieten muss der Absolvent des Studiengangs BWL-Industrie nicht nur über die jeweils fachliche Kompetenz bei der Aufgabendurchführung verfügen; er muss auch wesentliche dispositive Fähigkeiten zur Organisation, Planung, Kontrolle und Kommunikation beherrschen. Erst diese Synthese aus Fach- und Führungskönnen zeichnet ihn als qualifizierten Mitarbeiter aus.

    Finanz- und Rechnungswesen / Controlling

    In diesem Funktionsbereich kann der Bachelor of Arts (B.A.) Tätigkeiten in der Geschäfts- und/oder Finanzbuchhaltung, in der Kosten- und Leistungsrechnung (Controlling), in der Finanzierung und Investitionsvorbereitung wahrnehmen.

    Neben der buchungstechnischen Behandlung aller laufenden Geschäftsvorgänge spielen auch steuerrechtliche Belange eine Rolle. Eine wichtige Aufgabe besteht in der Erstellung des Jahresabschlusses, also der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung einschließlich der ergänzenden Anlagen. Bilanzpolitische Ziele sind dabei mit den Handels- und steuerrechtlichen Vorschriften in Einklang zu bringen.

    Aufgabe der Kosten- und Leistungsrechnung ist es, die anfallenden (betriebsbedingten) Kosten von neutralen (nicht betriebsbedingten) Aufwendungen abzugrenzen, sie möglichst vollständig zu erfassen und den Kostenstellen (Abteilungen) und Kostenträgern (Produkten) möglichst verursachungsgerecht zuzuordnen. Sie dient damit insbesondere der Kontrolle der Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Vorgänge sowie der Preisbildung und der Preispolitik.

    In der Finanzabteilung geht es um die Finanzierung der betrieblichen Aktivitäten, also insbesondere um Probleme, die mit der Beschaffung bzw. der Verfügbarkeit des für notwendig gehaltenen Kapitals im Zusammenhang stehen. Dazu gehören insbesondere Fragen der Eigen- und Fremdfinanzierung sowie die daraus resultierenden Konsequenzen (z. B. Zinsbelastung, Tilgungsverpflichtungen, Bedienung der Eigenkapitalgeber, Mitspracherechte von Kapitalgebern).

    Controlling ist einerseits eine andere Bezeichnung für das betriebliche Rechnungswesen; es reicht andererseits aber weit über diesen Bereich hinaus. Es ist letztlich eine spezielle Philosophie der Unternehmensführung, nämlich eine gewinnorientierte Führung durch Zielvorgaben und regelmäßige Soll/Ist-Vergleiche. Das Controlling hat dafür zu sorgen, dass die zu einer gewinnorientierten Führung nötigen Informationen dem Management zur Verfügung stehen. Durch diese Aufgabe werden die Bereiche des eigentlichen Rechnungswesens in besonderer Weise gefordert. Aufgabe des Controlling ist es aber auch, eigene Analysen anzustellen und notfalls auf erforderliche Kurskorrekturen hinzuwirken. Controlling heißt also nicht kontrollieren, sondern steuern.

    Betriebliches Rechnungswesen ist heute ohne den Einsatz der Datenverarbeitung nicht mehr denkbar. Die qualifizierte Tätigkeit des Bachelors of Arts (B.A.) ist deshalb ohne entsprechende Kenntnisse der EDV in diesem Tätigkeitsfeld nicht mehr möglich.

    Marketing

    In den Bereich Marketing und Vertrieb fallen alle Tätigkeiten an, die mit dem Verkaufen und Verteilen der Produkte zusammenhängen. Insbesondere handelt es sich um die Pflege der Kundenkontakte, um Werbung, Marktforschung und Verkaufsförderung. Gefordert werden vom Absolventen neben dem fachlichen Können vor allem auch Flexibilität, problemorientiertes Denken sowie eine besondere argumentative Fähigkeit zur Überzeugung der Geschäftspartner. Hier wird zukünftig der Erfolg auch an der Fähigkeit gemessen, dem Kunden spezifische Problemlösungen anbieten zu können.

    Personalwirtschaft

    Neben der Personalverwaltung, der Personaleinstellung oder dem Personalabbau sowie der Personalplanung sind in diesem Bereich auch Aufgaben der Personalförderung und der Personalentwicklung zu bewältigen. Dazu gehören die Festsetzung von Lohn- und Gehaltsstrukturen, die Arbeitsplatzbewertung und allgemeine Fragen der sozialen Sphäre des Betriebes. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gewinnt zunehmend an Bedeutung.

    Organisation und Datenverarbeitung

    Aufgabe dieses Bereiches ist es, die Organisationsstrukturen aufzubauen und zu optimieren, die Arbeitsabläufe und die erforderlichen Informationsflüsse zu gestalten. Im Rahmen der Aufbauorganisation wird die Unternehmung in Abteilungen, Unterabteilungen, Gruppen usw. gegliedert. Die Ablauforganisation regelt den Gang der Arbeitsabläufe sowie die dazugehörenden Informationsflüsse. Auf diesem Sektor besteht auch ein enger Zusammenhang mit der Datenverarbeitung.

    Material- und Fertigungswirtschaft

    Ein wichtiger Zweig dieses Tätigkeitsbereichs ist die Beschaffung. Hier hat der Bachelor of Arts (B.A.) mit allen Tätigkeiten zu tun, die im Zusammenhang mit der Beschaffung, Lagerung und Verteilung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen stehen. Dazu müssen weltweit die optimalen Beschaffungsquellen erkundet werden.

    In der Fertigungswirtschaft sind Probleme der Fertigungsorganisation, der Fertigungsplanung, der Fertigungssteuerung sowie der Fertigungskontrolle zu lösen, wobei an dieser Nahtstelle eine enge Zusammenarbeit mit den Ingenieuren des Betriebes erforderlich ist.

    Schließlich ist im Rahmen der Logistik der gesamte Güterfluß von den Lieferanten bis zum Kunden außerhalb und innerhalb des Betriebes optimal zu organisieren.

    Internationales Management

    Die Globalisierung der Märkte erfordert eine verstärkte Ausrichtung der Industrieunternehmen auf internationale Belange. Diese reichen von der Konzeption partnerschaftlicher Beschaffungsaktivitäten mit ausländischen Lieferanten bis hin zum Aufbau bzw. zur Intensivierung der Vertriebsaktivitäten im Ausland.

    Um dieser Internationalisierung gerecht zu werden, hat der Studiengang BWL-Industrie das Profilfach ''Internationales Management'' entwickelt, das von allen Studierenden zu belegen ist. Dieses Profilfach enthält Inhalte mit internationalem Kontext (z. B. Internationales Marketing, Global sourcing, internationales Recht, etc.). Darüber hinaus wird den Studierenden empfohlen, eine Studienphase an einer ausländischen (Kooperations)-Hochschule oder durch ein Auslandspraktikum möglichst im Ausbildungsunternehmen konkrete Auslandserfahrung zu sammeln.

    Sonstige Funktionen in Spezialgebieten

    Der Bachelor of Arts (B.A.) kann aber auch in anderen Bereichen tätig werden, so in Revisionsabteilungen, in Unternehmensplanungsabteilungen, im Bereich betriebswirtschaftlicher Stabsabteilungen oder in Public-Relations-Abteilungen.

    In allen beschriebenen Funktionen sind in größeren Betrieben Management-Aufgaben wahrzunehmen. Diese Managementaufgaben erfordern neben den fachlichen Kenntnissen in der jeweiligen Funktion insbesondere überdurchschnittliche persönliche Fähigkeiten, die in den Bereich der sozialen Kompetenz fallen. Der Bachelor of Arts (B.A.) muss in der Lage sein, Mitarbeiter zu führen und anzuleiten. Er muss aber gleichzeitig die Fähigkeit zu Integration und Kooperation haben, nicht zuletzt auch in den Tätigkeitsbereichen, die alle hier beschriebenen betrieblichen Funktionen allgemein überlagern, wie beispielsweise Planung, Organisation, Verwaltung und Kontrolle.

    Da der Bachelor of Arts (B.A.) auch in der Praxis ausgebildet ist, kann er sofort nach Ausbildungsabschluss ohne größere Einarbeitungszeit als qualifizierter Sachbearbeiter in einer dieser Funktionen beginnen. Der weitere Aufstieg erfolgt in der Regel über Gruppenleiter oder Abteilungsleiter ins mittlere Management.

    Weitere Aufstiegsmöglichkeiten hängen sehr stark vom persönlichen Engagement und der persönlichen Bewährung im Betrieb ab; ein Aufstieg bis in das Topmanagement auch größerer Unternehmen ist nicht ausgeschlossen.


     
     28.07.2016 
    Nach oben    [ Home  |  Kontakt  |  Anfahrt  |  Impressum  |  Sitemap ]
    Letzte Änderung: 28.07.2016, 10:18