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Studienrichtung: „Chemie und Verfahrenstechnik (CV)“

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wird die neue Studienrichtung „Chemie und Verfahrenstechnik“ künftig an der DHBW Heidenheim durchzuführen.

Das Studienangebot richtet sich im Schwerpunkt an Unternehmen der Branche Chemie und Verfahrenstechnik. Dazu zählen zahlreiche Unternehmen der Oberflächentechnik mit allen Formen von Beschichten und Entschichten, sowie reinigen, auch das weite Feld der Schmierstoffe und Klebstoffe zählen wir hierzu. Nicht zuletzt wollen wir Unternehmen der Energietechnik und Entsorgungstechnik ansprechen.

 

Studienbeginn ist der 1.10. 2012.

 

 

 

  • Diese Studienrichtung verbindet in neuartiger Weise betriebswirtschaftliche Aspekte mit den technischen Kompetenzen aus Chemie, Verfahrens- und Umwelttechnik.
  • Absolventen dieser Studienrichtung sind für Tätigkeiten im Projektmanagement, Produktmanagement, Qualitätsmanagement, der Logistik, dem Einkauf und der schlanken Produktion einsetzbar. Auch in der Produktentwicklung können Absolventen durch die technisch, analytische Qualifizierung einen wesentlichen Beitrag leisten. Typische Themen sind hier die Prozessfähigkeit einer Anlage herstellen, geforderte Reinheitsgrade zu erzielen oder die Durchlaufzeit eines Auftrags zu verkürzen.
  • Gute Produkte günstig zu produzieren stellt eine der Kernkompetenzen der Absolventen dar. Die interdisziplinären Kompetenzen befähigen die Absolventen als Bindeglied zwischen den einzelnen Bereichen des Unternehmens zu wirken. Die gesamte Prozesskette wird somit zusammengehalten.
  • Der Beruf des Wirtschaftsingenieurs, mit der Studienrichtung "Chemie und Verfahrenstechnik", hat für Bewerber eine große Attraktivität. Damit kann sichergestellt werden, dass Sie Regional sehr gute Bewerber für Ihr Unternehmen auswählen und ein frühe Firmenbindung schaffen können.
  • 2011 ist das UN-Jahr der Chemie. Es soll an die Errungenschaften der Chemie und ihre Beiträge zum menschlichen Wohlstand erinnern. Thema im UN-Jahr werden auch Chemie und Nachhaltigkeit sein. Wie Frau Marie Curie beweist, stellt dieses Thema auch für Frauen eine besondere Attraktivität dar. In Verbindung mit Nachhaltigkeit wird das Thema momentan sehr positiv diskutiert.

 

 

Studieninhalte:

Grundlagen des Wirtschaftsingenieurwesens:

Technische Fächer:

  • Mathematik, Physik, Informatik

Betriebswirtschaftliche Fächer:

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Marketing und Vertrieb

Interdisziplinäre Fächer:

  • Volkswirtschaftslehre, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Recht und Unternehmensführung

 

 

Im Profil Chemie und Verfahrenstechnik:

  • Chemie Grundlagen und Chemie Analytik mit Labor, Mechanische Verfahrenstechnik, Anlagenbau mit konstruktiven Grundlagen, Elektrotechnik, Chemische Verfahrenstechnik, Fluidmechanik mit Rheologie, Thermodynamik und Energietechnik, Mess- und Regelungstechnik sowie Prozessmanagement

 

Lokale Profilmodule:

Engineering Methoden:

  • Engineering Methoden bündeln die bewährten Methoden wie QFD, FMEA, Poka Yoke, DoE und weitere als Handwerkszeug für die spätere Tätigkeit.

 

Automatisierungssysteme:

  • Automatisierungskomponenten, Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, ATEX, SCADA, MES sind im Chemie und Verfahrenstechnikbereich wichtige Grundlagen.

 

Projekt:

  • Das Chemie und Verfahrenstechnik Projekt schließt in Heidenheim an die bewährte Tradition der marktorientierten Produkt und Prozessentwicklung an. Speziell für den Bereich Chemie und Verfahrenstechnik denken wir können hier sehr sinnvolle Teamprojekte entstehen.
  • Das Engineering-Projekt wird übergreifend in allen Studienrichtungen des Wirtschaftsingenieurwesens durchgeführt. Ziel ist es, die Engineering-Kompetenz im Team zu stärken. Die Studenten entwickeln ein Produkt oder einen Prozess und führen ihn nahe an die Marktreife heran. Das Projekt wird ständig durch eine Lenkungsgruppe begleitet. In vorgegebenen Gates werden kontinuierlich die Güte der Projektarbeit und die Zwischenergebnisse evaluiert.
  • Die Finanzierung und betriebswirtschaftlich Abwicklung des Projekts, die Liquiditätsplanung, Kontoführung und der Einkauf sind die Zentralen wirtschaftlichen Fragestellungen. Das technische Konzept, die Qualitätssicherung, das Produktdesign oder das Prozessmodell sowie die Herstellung in Partnerverbünden stellen die zentralen, technischen Herausforderungen. Zusätzlich muss eine funktionierende Kommunikation im Projekt aufgebaut werden. Die Studierenden lernen zielorientiert, schlank und eigenverantwortlich ein Projekt mit Erfolg abzuschließen.

 

Wahlfächer:

  • Einkauf, Vertrieb, Produktmanagement, Energie und Umwelt, Chemische Analytik (Vertiefung), REFA, Qualitätsmanagement(Vertiefung) sind einige möglichen Wahlmöglichkeiten.

 

 


 
 17.05.2012 
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Letzte Änderung: 16.11.2011, 23:45