Interprofessionelle Gesundheitsversorgung

Studiengangsleiterin

Prof. Dr. Claudia Winkelmann
Fon: 07321 2722-465
Fax: 07321 2722-469
Raum: W116, Wilhelmstrasse 10
winkelmann@dhbw-heidenheim.de

Sekretariat

Karin Malzahn
Fon: 07321 2722-462
Fax: 07321 2722-469
Raum: W113, Wilhelmstraße 10
malzahn@dhbw-heidenheim.de

Akademische Mitarbeiterin

Katharina Schmid
Fon: 07321 2722-467
Fax: 07321 2722-469
Raum: W209, Wilhelmstraße 10
schmid@dhbw-heidenheim.de

Das Günzburger Modell

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Nebenberufliche DozentInnen gesucht!


Ab Oktober 2015 suchen wir nebenberufliche DozentInnen in den Modulen:

 

  • zur Zeit sind keine Module zu besetzen.

 

Die Details zu den Lehrinhalten und Lernzielen sowie den Präsenzzeiten entnehmen Sie bitte unserem Startet den Datei-DownloadModulhandbuch.

 

Bei Interesse senden Sie uns bitte den ausgefüllten Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDozentenbogen und einen ausführlichen Lebenslauf von Ihnen zu.

 

Interprofessionelle Gesundheitsversorgung

EXPERTEN FÜR PFLEGE UND THERAPIE - INTERPROFESSIONELL STUDIEREN UND ARBEITEN

 

Zunehmend mehr Menschen werden in Zukunft stärker pflege- und therapiebedürftig sein. Die Komplexität der Betreuungssituationen wächst. Hierfür braucht es Experten, die im direkten Kontakt mit den Patienten durch ihre wissenschaftlich fundierte Pflege- bzw. Therapiekompetenz in der Lage sind, hohe Versorgungsqualität nachhaltig zum Wohl der Patienten zu gewährleisten. Dieses Ziel können Experten für Pflege und Therapie realisieren, wenn sie im unmittelbaren Handeln mit den ihnen anvertrauten Menschen interprofessionell zusammenarbeiten sowie bei der Entwicklung neuer Strukturen, der Gestaltung attraktiver Berufsfelder und der Nutzung von Synergieeffekten zur wirtschaftlichen Sicherung mitwirken.

 

Zugangsvoraussetzungen

Das Studium können bei Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen für ein Hochschulstudium folgende Auszubildende aufnehmen:

 

  • der Gesundheits- und Krankenpflege,
  • der Physiotherapie,
  • der Ergotherapie oder
  • der Altenpflege

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen Berufsgruppen und zum Studium.

 

Studieninhalte

Das Günzburger Modell

Der ganzheitliche Ausbildungsansatz basiert auf dem Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGünzburger Modell. Er soll die verschiedenen Berufsgruppen zusammenführen und ein problemorientiertes interprofessionelles Zusammenarbeiten stärken. Federführender Entwicklungspartner war Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterProfessor Dr. Schlund.

 

Die Vorlesungen beinhalten folgende Startet den Datei-DownloadThemenkomplexe

  • Pflege- und Therapiewissenschaften
  • Gesundheitswissenschaften, -ökonomie, Betriebswirtschaftslehre
  • Evaluation,
  • Sprachen,
  • Recht,
  • Sozialwissenschaftliche Grundlagen
  • Wissenschaftliches Arbeiten

 

Grundmodell aller Vorlesungen an der DHBW Heidenheim

Die Vorlesungen an der DHBW erfolgen in kleinen Kursen bis 30 Studierende. Dabei legt die DHBW sehr viel Wert auf aktivierende Lehrmethoden mit begleitetem Selbststudium und Transferaufgaben.

 
40 % durch hauptamtliche ProfessorInnen  
60 % durch nebenberufliche DozentInnen
 =davon kommen

                                                             

STUDIENMODELL

 

Durch die hohen Praxisanteile bietet das Studium eine hohe Erfolgsquote, sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit hohen Übernahmequoten durch den Ausbildungsbetrieb.

 

Ziel des Integrationsmodells ist die Zusammenführung der Berufsausbildung an einer Berufsfachschule mit dem 6-semestrigen Bachelor-Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Das Studium beinhaltet insgesamt 24 Module. Davon werden 8 fachvertiefende Module eigenverantwortlich von den Berufsfachschulen (zugelassene Kooperationspartner der DHBW Heidenheim) durchgeführt.

 

Studienablauf

Nach dem 1. Ausbildungsjahr beginnt das Studium und läuft parallel zur Ausbildung weiter.

 

Im 2. Studienjahr (= 3. Ausbildungsjahr) beenden die Studierenden mit der staatlichen Prüfung an der jeweiligen Berufsfachschule ihre Berufsausbildung und beginnen - weiterhin im Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAusbildungsbetrieb angestellt - als Gesundheits- und KrankenpflegerIn, PhysiotherapeutIn, ErgotherapeutIn oder AltenpflegerIn das 3. Studienjahr.

 

 

 

 

Im 3. Studienjahr wird im Zeitraum von 3 Monaten die Bachelor-Arbeit angefertigt. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Arts ab.

 

Lernziele

 

Die Lernziele auf Bachelor-Niveau lassen sich mit diesen „Kompetenzverben“ skizzieren:

 

1. Stufe: kennen, reproduzieren
2. Stufe: verstehen, in eigenen Worten wiedergeben
3. Stufe: anwenden
4. Stufe: analysieren

 

 

Erst auf den höheren akademischen Niveaustufen (Master, Promotion, usw.) erweitern sich die Lernziele um das Synthetisieren, Bewerten sowie Kreieren.

 

 

BEWERBUNG BEIM KOOPERATIONSPARTNER – BERUFSFACHSCHULEN

Um das ausbildungsintegrierende Studium zu gewährleisten, kooperiert die Duale Hochschule aktuell mit mehreren zugelassenen Berufsfachschulen.

 

Zugelassene Berufsfachschulen

 

Fragen zum Bewerbungsverfahren

Zu allen Fragen zum Bewerbungsverfahren informiert Sie gern der jeweilige Kooperationspartner.


Die Duale Hochschule Baden-Württemberg nimmt keine Bewerbungen auf Studienplätze entgegen.

 

Den genauen Bewerbungsvorgang für den Studienstart 2018  für die einzelnen Berufsgruppen finden Sie schematisch in folgenden Graphiken dargestellt:

 

 

Für ein Praktikum bereits vor dem Bewerbungszeitraum können Sie sich zum gegenseitigen Kennenlernen an die Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterDualen Partner wenden.

 

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG DURCH DUALEN PARTNER und KEINE STUDIENGEBÜHREN

Der Duale Partner – also der Ausbildungsbetrieb/die Praxiseinrichtung - schließt mit den Studierenden einen Ausbildungsvertrag und zahlt an diese über die gesamte Studiendauer (6 Semester) eine monatliche Ausbildungsvergütung.

 

  

 

Der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterAusbildungsvertrag ist die Voraussetzung für die Immatrikulation an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

 

 

Aktuelle Liste zugelassener Dualer Partner

 

Diese finden Sie unter folgendem Link:

 

http://www.dhbw-heidenheim.de/Liste-der-Ausbildungsbetriebe.946.0.html

 

Bei Interesse am Studium Interprofessionelle Gesundheitsversorgung wenden Sie sich bitte an den Kooperationspartner und/oder Dualen Partner. 

 

BERUFLICHE PERSPEKTIVEN – HOCHQUALIFIZIERT INTERPROFESSIONELL ARBEITEN

 

Der Einsatz kann in allen Sektoren des Gesundheitswesens erfolgen – stationär, teilstationär, ambulant.

 

Beufsfelder

Die Berufsfelder ergeben sich aus der Praxis, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich mit den dort vorherrschenden komplexen Strukturen und Prozessen, die interprofessionell zu steuern sind.

 

Diese können sein:

 

  • Berufsausübung im Gesundheitssystem, eigenständige Zusammenarbeit im multi- oder interprofessionellen Team (Neurologie, Geriatrie, Palliativmedizin, Rehabilitation, Psychologie, Psychosomatik, Schmerztherapie uvm.
  • Patientenberatung und –erziehung (-edukation), Angehörigenarbeit
  • Schnittstellenmanagement an den Grenzen von Krankenhaus und Ambulanz uvm., Mitarbeit in Versorgungsnetzwerken
  • Projektmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Realisierung von Patientensicherheit, Promotor bei IT-Lösungsentwicklungen für die Praxis
  • Hilfsmittel-/Medizinprodukte-Entwicklung
  • Initiieren, Mitarbeiten und Umsetzen von „Forschung in der Praxis“
  • Fördern und Mitarbeit in der Lehre, z.B. am Lernort Praxis durch Mentoring-Programme oder Praxisanleitung

 

WARUM IST INTERPROFESSIONELLE GESUNDHEITSVERSORGUNG IN ZUKUNFT WICHTIG?


Die künftige Gesundheitsversorgung wird wesentlich stärker arbeitsteilig und kooperativ organisiert sein.

Angehörige aller Gesundheitsversorgungsberufe (Therapeuten, Pflegende, Mediziner u. w.) müssen für eine interprofessionelle Zusammenarbeit qualifiziert werden.

 

Effektive Zusammenarbeit gelingt durch

  • gemeinsame Steuerung und Kompetenz basierend auf Startet den Datei-DownloadWissen und Expertise
  • Interaktion zwischen den Beteiligten,
  • Vertrauen, gegenseitigen Respekt und
  • geteilte Verantwortung für das gemeinsame Ziel im Rahmen der Gesundheitsversorgung.

 

In der Vergangenheit waren die Aus- und Weiterbildungscurricula für die verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen stark auf die Spezialisierung in einem einzigen Beruf (z.B. PhysiotherapeutIn, Gesundheits- und KrankenpflegerIn) und häufig auch mit Vertiefung in einem speziellen Fach (Neurologie, Pädiatrie usw.) ausgerichtet.

 

Startet den Datei-DownloadAnalysen zeigen: Der Versorgungsbedarf in Deutschland in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention, Kuration, Rehabilitation und Palliation ändert sich zunehmend durch

 

  • demographische Entwicklungen (Geburtenzahlen sind rückläufig bzw. stagnieren, Lebenserwartung und Durchschnittsalter steigen, der Anteil Hochbetagter an der Gesamtbevölkerung und die Zahl der Menschen mit chronischen Erkrankungen wachsen),
  • epidemiologische Entwicklungen (chronische Erkrankungen und Multimorbidität bei älteren Menschen sowie bei Kindern, z.B. Asthma, Diabetes, häufen sich)
  • medizinischen Fortschritt (mit vielfältigen Optimierungen in Diagnostik, Therapie, Prävention, Rehabilitation und Pflege).

 

Dies hat zur Folge, dass Gesundheitsversorgung immer komplexer wird. Damit geht eine weiter fortschreitende innerberufliche Differenzierung einher. Es entstehen hochspezialisierte Tätigkeitsbereiche. Die zunehmende Spezialisierung aber fordert in besonders hohem Maße das interprofessionelle Denken und Handeln der einzelnen Berufsangehörigen.

 

Die Rolle sektorenübergreifender (ambulant und stationär) und interprofessioneller (verschiedene Berufsgruppen arbeiten gemeinsam an einer diagnostischen und therapeutischen Zielstellung zum Wohle des Patienten) Versorgung an den Schnittstellen der verschiedenen Berufe gewinnt an Bedeutung.

 

Insofern werden in Zukunft neue Qualifikationen und Fähigkeiten des Reflektierenden Praktikers benötigt. Gesundheits- und Krankenpflegende, Physio-, ErgotherapeutInnen, Altenpflegende und weitere Angehörige der Gesundheitsfachberufe übernehmen stärker als heute komplexe Aufgaben, prüfen die Evidenz ihrer Maßnahmen, sind generalistisch ausgerichtete PraktikerInnen, kooperieren eigenständig in multiprofessionellen Teams, realisieren fachübergreifende Leitungsaufgaben als Team-, Stations- oder Projektleitung und führen eigenverantwortlich Aufgaben in der Qualitätssicherung durch.

 

Weitere Informationen zum Studium an der DHBW Heidenheim finden Sie Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhier.

 


 
 25.05.2016 
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Letzte Änderung: 04.05.2016, 17:22