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Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in der Diskussion
Dr. Rüdiger Frieß und Diplom Volkswirt Michael Hinterholzer von Helmer und Partner aus Heidenheim, beide Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, referierten an der Dualen Hochschule Heidenheim vor mehr als 80 Teilnehmern über wesentliche Änderungen und mögliche Fragestellungen, die sich für mittelständische Unternehmen aus der Umsetzung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergeben können.Dabei zeigte sich das breite öffentliche Interesse an der größten Bilanzreform seit 20 Jahren auch an der hohen Besucherzahl, die über den Erwartungen lag.
Sowohl Vertreter namhafter mittelständischer Unternehmen aus der Region sowie Bankenvertreter als auch Interessierte aus Lehre und Studium nahmen an der Veranstaltung teil.
Zielsetzung des BilMoG ist eine realitätsgerechtere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens unter Annäherung an internationale Bilanzierungspraktiken. Dazu soll besonders die Aufgabe der umgekehrten Maßgeblichkeit, Änderungen im Ab- und Zuschreibungsbereich und auch das zukünftige Verrechnungsgebot bei den Altersverbindlichkeiten beitragen. Insgesamt raten die Bilanzexperten zu einer planvollen und die Besonderheiten des Unternehmens Rechnung tragenden Umsetzung der neuen Regelungen.
Nach dem Vortrag wurden mit den Teilnehmern mögliche Konsequenzen auf die bilanzielle Darstellung von mittelständischen Unternehmen diskutiert. Dabei wurden die Neuregelungen insgesamt mit Zurückhaltung aufgenommen. Persönliche Gespräche unter den Teilnehmern rundeten den interessanten Abend am Buffet ab.
