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19.09.16 12:03

DHBW Heidenheim erweitert Angebot: Studierende können aus mehr als 40 zusätzlichen Qualifizierungsangeboten rund um Industrie 4.0 wählen

Der Begriff  „Industrie 4.0“ und der damit verbundene Entwicklungsschritt in der industriellen Fertigung ist allgegenwärtig. Die intelligente Vernetzung von industriellen Prozessen macht auch die Vernetzung von wissenschaftlichen Disziplinen notwendig sowie das vernetzte Denken und Handeln von Fach- und Führungskräften. Der zunehmenden digitalen Vernetzung von Wertschöpfungsketten in der Industrie trägt die DHBW Heidenheim nun mit ihrem „Qualifizierungsangebot Industrie 4.0“ Rechnung.

„Im engen Dialog mit unseren Dualen Partnern haben wir festgestellt, dass zusätzlich der Wunsch besteht, Inhalte anderer Studiengänge für Studierende bestimmter Branchen zu öffnen“, sagt Prof. Dr. Andreas Mahr, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik der DHBW Heidenheim. „Mit dem Qualifizierungsangebot Industrie 4.0 ermöglichen wir den Studierenden einen fachübergreifenden Blick auf die Thematik Industrie 4.0, bereiten die Studierenden auf die damit zusammenhängenden Herausforderungen vor und werden gleichzeitig dem heterogenen Qualifizierungsbedürfnis unserer Partner gerecht.“

Um ihr Wissen über ihren Studiengang hinaus zu erweitern, können die Studierenden der DHBW Heidenheim nun zusätzlich zu den Vorlesungen ihres Studiengangs zwischen 23 Vertiefungs- und 25 Basismodulen wählen. Die Inhalte umfassen beispielsweise Automatisierungssysteme, Einführung in die Industrie 4.0, Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 oder Web-Engineering. Basismodule wie Datenbanken, Informationssysteme oder Programmieren tragen zum Verständnis von Industrie 4.0 bei und vermitteln Grundkenntnisse, die bisher ausschließlich Informatikstudiengängen vorbehalten waren.

Die Studierenden der DHBW Heidenheim haben die Möglichkeit, die Module zusätzlich zum üblichen Vorlesungsplan zu belegen. Alle Kurse wurden dabei so gewählt, dass keine Vorkenntnisse bzw. Grundlagen aus anderen Vorlesungen notwendig sind. „Es soll Studierenden der Fakultät Wirtschaft möglich sein, Module aus dem Bereich Technik zu hören und umgekehrt. So können wir die Vernetzung der beiden Bereiche stärken und die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis vorantreiben“, erklärt Prof. Dr. Andreas Mahr.

„Wir stehen quasi in den Startlöchern. Die Studierenden können erstmals mit der Frist zum 31. Dezember mitteilen, an welchen Modulen sie Interesse haben und welche Module zusätzlich angeboten werden sollen. Anschließend werden wir die Termine festlegen und die Umsetzung in die Wege leiten“, erklärt Prof. Dr. Andreas Mahr das weitere Vorgehen.

Zunächst wird die Teilnahme den Studierenden der DHBW Heidenheim vorbehalten sein. Sollte der Bedarf groß genug sein, wird die DHBW Heidenheim in Kooperation mit der Innovations- und Technologietransferzentrum Heidenheim gGmbH die Module als Weiterbildungsmöglichkeit auch für externe Teilnehmer und Teilnehmerinnen anbieten.

Zusätzlich zu den Zusatzveranstaltungen im Rahmen des Bachelorstudiums bietet die DHBW den Masterstudiengang „Integrated Engineering“ an. Während der viersemestrigen Regelstudienzeit wird interdisziplinäres, aktuelles Wissen mit praxisorientierten Lehrinhalten verknüpft. Das Angebot richtet sich an berufserfahrene Techniker mit erstem Studienabschluss, die berufsbegleitend und berufsintegrierend einen Masterabschluss erwerben möchten.
„Mit dem dualen Masterprogramm Integrated Engineering reagiert die DHBW auf die aktuellen Entwicklungen und den zunehmenden Bedarf an Fachkräften im Bereich der künftigen Industrieproduktion. Mit fundierter Theorie, praktischem Know-how und an den täglichen Herausforderungen unserer dualen Partnerunternehmen ausgerichtet, ist dieser innovative Masterstudiengang die perfekte Antwort auf die Anforderungen der Industrie“, so Prof. Dr. Dr. Otto H. Jacobs, Gründungsdirektor des Center for Advanced Studies der DHBW.

Info:
Das Qualifizierungsangebot Industrie 4.0 der DHBW Heidenheim ist online hier zu finden. Unternehmen, die Interesse an einem oder mehreren der angebotenen Kurse haben sollte, wendet sich an Friedrich Frieß, Geschäftsführer der ITZ gGmbH, Tel.: 07321 2722-477, E-Mail: friedrich.friess(at)stw.de.  

Unternehmen, die eine Orientierungshilfe bei der Auswahl des Studienganges, der die zukünftigen Bedarfe an Fach- und Führungskräften des Unternehmens abdecken kann, benötigen, finden zudem hier eine Übersicht.



 
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