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21.12.16 08:33

Schülergruppe des Werkgymnasiums belegt ersten Platz beim Ideenwettbewerb beING der DHBW Heidenheim

Einmal Ingenieursluft schnuppern. Diese Möglichkeit hatten vier Schülergruppen aus dem Kreis Heidenheim beim Ideenwettbewerb beING. Seit September entwickelten sie zusammen mit Professoren und Studierenden der DHBW Heidenheim Projektskizzen inklusive Prototypen für Erfindungen. Herausgekommen sind vier alltagstaugliche Ideen.


Die smarte Trinkflasche „We Care For U“ der Schülergruppe des Werkgymnasiums rund um Jonas Biener, Silas Gentner, Malte Herbeck, Moritz Hornung, Eva Mundinger, Aaron Schuster und Lorenz Walther soll besonders ältere Menschen vor einer lebensgefährlichen Dehydration bewahren, in dem sie die die Trinkgewohnheiten des Verbrauchers überwacht und ihn notfalls daran erinnert, dass er trinken muss. Aktuell überwachen Pflegekräfte mittels handschriftlichen Protokollen, ob der Patient ausreichend Flüssigkeit getrunken hat. Die smarte Trinkflasche könnte dies erleichtern: Sie misst nicht nur automatisch die Trinkmenge des Patienten, übermittelt die Daten an das Pflegepersonal sondern erinnert den Patienten über ein LED auch daran, dass er noch nicht ausreichend getrunken hat. Für so viel Erfinder-Geist wurden die Schülerinnen und Schüler auch belohnt: Mit ihrer Idee belegten sie den ersten Platz beim Wettbewerb.

 


Auch die Ideen der anderen Gruppen können sich sehen lassen: Das Team „Smase“ mit Nadja Cebulla, Adi Hujdur, Maike Lommen und Eric Schütze vom Buigen-Gymnasium Herbrechtingen entwickelte ein praktisches Aufbewahrungssystem für Smartphones und deren Zubehör inklusive weiteren Zusatzfunktionen. Lisa Bernhard, Ruben Brabenec, Ruben Ertle, Franz Koller, Friedrich Welt und Simon Wilhelmstätter vom Werkgymnasium bauten unter dem Titel „eGO“ ein System, das als Aufrüstsatz für bestehende Fahrradgaragen das Laden von eBikes ermöglicht. Die Gruppe „InDesk“ mit Sabrina Römmling, Melanie Stich und Mark Stubenrauch vom Heid-Tech entwarf einen Schultisch inkl. Baukastensystem, der den Schülerinnen und Schülern beispielsweise die Aufbewahrung von Unterrichtsmaterialien erleichtert.  

 

Bei den entstandenen Ideen handelt es sich übrigens nicht nur um Tüftler-Träume: Bevor die Produkte finalisiert wurden, führten die Schülerinnen und Schüler Machbarkeitsstudien durch. Dabei beantworteten sie Fragen zur Marktattraktivität wie: wer benötigt das Produkt? Wer kann es sinnvoll einsetzen? Sowie zur technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Machbarkeit. „Bei beING steht das Produkt mit seinem Entstehungsprozess im Vordergrund und nicht die Geschäftsidee. Es hat daher mehr den Charakter einer Ingenieursaufgabe“, erklärt Betreuer Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Rupp, Leiter des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Heidenheim. Zum Abschluss des Wettbewerbs bewertete eine Jury, bestehend aus Professoren der DHBW Heidenheim und externen Lehrbeauftragten die vier Konzepte nach den Kriterien Marktattraktivität, technische Umsetzbarkeit, mögliche Finanzierung und der geplanten Organisation. Die Preise im Gesamtwert von 500 Euro wurden von der Hanns-Voith-Stiftung und der Zukunftsakademie Heidenheim gestiftet.



 
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 23.05.2017 
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Letzte Änderung: 28.01.2015, 09:38