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Studiengangsleiter
Prof. Dipl.-Päd. Ulrich Hummel
Fon: 07321 2722-441
Fax: 07321 2722-449
Raum: W305, Wilhelmstr. 10
hummel@dhbw-heidenheim.de
Professor
Prof. Dr. Manfred Schlund
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Sekretariat
Marion Knödler
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Studienrichtung Sozialmanagement
Allerorten ist zu erfahren, dass sich in den letzten Jahren einiges im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Situation und entsprechend in den gesellschaftlichen Institutionen verändert hat. Aus diesem Grunde hat die Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim noch als Berufsakademie ein weiteres Studienangebot entwickelt, das gerade diesen Veränderungen Rechnung trägt.
Diese neue Studienrichtung ist das schon in vieler Hinsicht diskutierte SOZIALMANAGEMENT und der Bereich Sozialwirtschaft. Dabei geht es um einen sozialpädagogischen Studiengang für spätere Absolventen, die in ihren Non-Profit-Einrichtungen nicht nur Kenntnisse in sozialpädagogischen Inhalten und Methoden besitzen, sondern die ebenso einen Überblick bekommen zu betriebswirtschaftlichen Themenfeldern.
Dabei muss aber betont werden, dass der neue Studiengang SOZIALMANAGEMENT den Bachelor-Abschluss zum Sozialpädagogen/ Sozialarbeiter (mit Staatlicher Anerkennung!) verleiht, sonst könnten die Absolventen nämlich nicht auch die alltäglichen sozialpädagogischen Aufgabenstellungen erledigen. Unserer Meinung nach benötigen wir - vor allem auch in kleineren und mittleren Institutionen und Abteilungen - zunehmend sozialpädagogisches Fachpersonal auch mit betriebswirtschaftlicher Orientierung. Auch für Leitungsfunktionen wird diese interdisziplinäre Ausrichtung gewünscht.
Schon seit einiger Zeit forderten die Kooperationspartner aus der sozialen Praxis von uns einen Sozialpädagogik / Sozialarbeit - Studiengang SOZIALMANAGEMENT einzurichten. Dies liegt an mehreren Hintergründen. Hier sind nur einige exemplarisch aufgeführt:
- Forderung nach Einführung moderner Managementmethoden auch in Non-Profit-Institutionen.
- Umwandlung sozialer Einrichtungen in moderne Dienstleistungsunternehmen.
- Zwang zu mehr Professionalisierung (festgelegt durch neue Sozialgesetze, z. B. Jugendhilferecht, Pflegegesetz, Sozialhilferecht, veränderte Gesetzgebung im Gesundheitswesen, etc.).
- Zunehmende wirtschaftliche Enge (Kostendruck aufgrund zurückgehender öffentlicher Ressourcen) dieser sozialen und kommunalen Institutionen.
- Veränderte Finanzierungsformen und Kostenerstattungen der Leistungsträger für soziale Dienstleistungen.
- Zunehmende Forderung nach Transparenz und Qualitätsnormen in der Leitung von Non-Profit-Organisationen.
- Forderung nach Interdisziplinarität in modernen Studiengängen, um Synergieeffekte möglich zu machen.
Ziel des Studiengangs Sozialmanagement
Im Studium werden sozialpädagogische Qualifikationen mit einem Schwerpunkt zu Betriebswirtschaft vermittelt. Gute Absolventen könnten später im Laufe ihrer beruflichen Sozialisation evtl. auch Leitungsfunktionen übernehmen.
Schon im Grundstudium sollen einzelne Projektthemenstellungen für die Praxis ausgearbeitet werden. Deren Ergebnisse werden in speziellen Projektseminaren ausgewertet und für das konkrete Umsetzen in der Praxis ergänzt.
Bedarf der Praxis
Der Bedarf an Sozialpädagogik/ Sozialarbeit - Studiengang SOZIALMANAGEMENT ist groß. Dies bestätigt die Nachfrage durch die Kooperationspartner der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim allein schon aus dem sozialpädagogischen Bereich. Bisherige Studiengänge des Bereiches Sozialwesen werden durch die Einführung des neuen Studiengangs nicht tangiert. Die Aufgabenstellungen sind vor allem in den höheren Semestern unterschiedlich: In den Studiengängen "Senioren - Sozial-gesundheitliche Dienste/Bürgerschaftliches Engagement", "Heimerziehung und Alternativen", "Soziale Dienste der Jugend-, Sozial- und Familienhilfe", die eher pädagogisch/ therapeutisch orientierte Arbeit mit Klienten, Klientengruppen und sozialen Organisationen. Dagegen verfolgt der Studiengang SOZIALMANAGEMENT ergänzend zu diesen traditionellen Kompetenzen auch die eher konzeptionelle und Controlling- Aufgabe, die Organisation, Planung und betriebswirtschaftliche Ausrichtung in Non-Profit-Institutionen und das Management sozialer Änderungsprozesse.
Bewerbung um einen Studienplatz
Da Sie an der DHBW nur studieren können, wenn Sie einen Ausbildungsvertrag mit einer geeigneten Ausbildungsstätte haben, sollten Sie Ihre Bemühungen auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz in der Praxis konzentrieren.
Beachten Sie unbedingt den ausführlichen Studienführer (zum Herunterladen!) für den Studiengang SOZIALMANAGEMENT auf dieser Homepage!
Bewerben Sie sich direkt bei geeigneten Ausbildungsstätten!
Der Weg zu einem Studienplatz führt über die direkte Bewerbung bei geeigneten Ausbildungsstätten. Schreiben Sie an Sozialeinrichtungen und bitten Sie darum, Ihnen die Ausbildung an der DHBW zu ermöglichen. Begründen Sie Ihren Wunsch nach einer theoretisch-wissenschaftlichen und zugleich praxisbezogenen Berufsausbildung. Wenn Sie in der Vergangenheit bereits praktisch gearbeitet haben, so stellen Sie solche Praktika, Ferien- oder Freizeitaktivitäten dar. Haben Sie keine Scheu, sich auch einmal persönlich nach den Chancen zu erkundigen, als Studierender der DHBW aufgenommen zu werden. Und vor allem - lassen Sie sich nicht so leicht entmutigen. Auch wenn Ausbildungsplätze relativ knapp sind, finden entschlossene Bewerber doch in der Regel einen Platz; vorausgesetzt, sie resignieren nicht, wenn die ersten Bewerbungen mit Absagen beantwortet werden. Stellen Sie sich in sozialen Institutionen Ihrer Umgebung persönlich vor!
Bewerben Sie sich in Ihrer Region!
Sie sollten sich bevorzugt in Sozialeinrichtungen oder in privaten Unternehmen (Personalabteilung, Betriebssozialarbeit, Gesundheitswesen…) Ihrer Wohnregion bewerben. Es zeigt sich nämlich, dass eine Reihe von Sozialeinrichtungen - und zwar besonders solche mittlerer Größe - bei der Auswahl ihrer Studierenden den Bewerbern aus ihrem Einzugsbereich den Vorzug geben. Wenn Sie in einem anderen Bundesland wohnen, können Sie einen Ausbildungsvertrag auch mit einer Ausbildungsstätte abschließen, die ihren Sitz außerhalb Baden-Württembergs hat. An der DHBW bilden eine ganze Reihe von Sozialeinrichtungen und Unternehmen aus Bundesländern aus, in denen es diese Duale Hochschule noch nicht gibt. Auch das europäische Ausland ist zugelassen.
Bewerben Sie sich rechtzeitig!
Viele Ausbildungsstätten entscheiden sich schon in den Monaten Januar bis März, mit welchen Bewerbern sie sich am 1. Oktober an der DHBW beteiligen werden. Starten Sie deshalb Ihre Bewerbungsaktion ruhig schon ab Oktober des Vorjahres, geben Sie aber nicht auf, wenn Sie bis März noch keine feste Zusage haben; einzelne Verträge werden auch noch unmittelbar vor Studienbeginn abgeschlossen.
Wenn Ihr Gesprächspartner eines Unternehmens Informationen wünscht
Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Gesprächspartner der Praxis die DHBW noch nicht oder nicht hinreichend kennt, so erbitten wir Ihren Hinweis. Wir werden uns umgehend mit ihm in Verbindung setzen und die Informationen liefern, die er für seine Entscheidung braucht.
Was ist eine geeignete Ausbildungsstätte?
Eine Sozialeinrichtung oder ein privates Unternehmen ist als Ausbildungsstätte dann geeignet, wenn diese über die sachlichen und personellen Voraussetzungen verfügen, um nach den jeweiligen Praxisplänen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg auszubilden. Über die Eignung befindet der Hochschulrat, ein Gremium der DHBW Heidenheim, in dem Praktiker aus den verschiedenen Berufs- und Arbeitsfeldern mit den Professoren und Professorinnen der Dualen Hochschule zusammenarbeiten.
Die Übersicht zeigt Ihnen lediglich einen Ausschnitt, welche Ausbildungsstätten für die bei uns angebotenen Studiengänge bzw. Schwerpunkte in Frage kommen.
Wenn Sie sich bei beteiligten Ausbildungsstätten bewerben
Sie können sich natürlich auch bei solchen Sozialeinrichtungen bewerben, die bereits mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim zusammenarbeiten. Sie müssen allerdings bedenken, dass kleinere Einrichtungen oft nur einmalig oder in größeren Zeitabständen DHBW-Studierende aufnehmen, während größere kontinuierlich Plätze zur Verfügung stellen.
Etwas größere Chancen haben Sie in Einrichtungen, die nicht auf der Liste stehen!
Ganz wesentlich erscheint uns dieser Hinweis: Sie können selbstständig nach einem möglichen Unternehmen suchen. Jedes Jahr kommen neue Ausbildungsstätten hinzu und nicht selten ist es ein engagierter Bewerber, der den letzten Anstoß zur Beteiligung gibt. Wir werden dann Verbindung mit dem Unternehmen aufnehmen und über die Kooperation sprechen.
Schicken Sie uns Ihre Kurzbewerbung!
Wir haben Sie gerade sehr stark auf Ihre Initiative bei der Suche nach einem Studienplatz verwiesen. Trotzdem benötigen wir Ihre Kurzbewerbung mit den entsprechenden Unterlagen.
- Lichtbild (Passfoto; schreiben Sie Ihren Namen auf die Rückseite);
- beglaubigte Kopie des Reifezeugnisses oder des letzten Halbjahreszeugnisses, falls Sie Ihr Abitur noch nicht abgelegt haben;
- kurzer Lebenslauf.
Die Kurzbewerbung hilft uns auch, einen Überblick über die Zahl der Studieninteressenten zu gewinnen. Wir möchten Sie deshalb bitten, Ihre Bewerbung auch an die DHBW Heidenheim zu senden.
Direkte Bewerbung in der Praxis
Die DHBW Heidenheim hat wenig Einfluss darauf, wen die Unternehmen aus den Bewerbungen auswählen. Deshalb bitten wir Sie, von Rückfragen bei uns abzusehen.